Für unseren Kunden, die Fa. Klingel in Waiblingen, haben wir eine komplexe Verkettung gebaut.
Technische Informationen:
- Gesamtlänge der Anlage 20 Meter
- Zuführung der Teile mit 3D Vision System aus Gitterbox
- Laserbeschriftung der Bauteile zur Rückverfolgbarkeit
- Drei SPINNER Microturn Maschinen teilen sich die Bearbeitungsaufgaben
- Fünf Roboter übernehmen das Teilehandling
- Einpresse von Gleitlagerbuchsen
- Abführung direkt in spezielle Läppmasken
- Anlagentakt 10 Sekunden/Bauteil im 24/7 Betrieb
Für so manche Aufgabenstellung konnten wir auf bereits realisierte Lösungen zurückgreifen.
Andere Herausforderungen waren neu zu lösen und haben alles von Konstruktion und Programmierung gefordert.
Vor allem der Aufbau im Hochsommer wird allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben. Teilweise herrschten unter der Hallendecken knapp 40°C, so dass kein T-Shirt trocken blieben.
Nach den üblichen ersten Startschwierigkeiten, konnten wir gemeinsam mit dem Kunden die Kinderkrankheiten Schritt für Schritt ausmerzen.
Hierbei unterstütz uns die gute Fehlerdokumentation des Kunden. Aus ihr sehen wir ob und wie unsere Maßnahmen greifen und sich im Alltag bewähren. Parallel können wir uns per Fernwartung auf alle Anlagenteile aufschalten und Fehlerbilder tiefer analysieren. Bei dieser Komplexität eine unerlässliches Werkzeug.
Als letzte Aufgabe gilt es nun den Anlagentakt vollends auf die 10 Sekunden/Bauteil zu tunen. Die groben Optimierungen sind bereits umgesetzt. Jetzt geht es an die vielen verteilten zehntel Sekunden. Kleinvieh macht halt auch Mist. Dies wird uns noch bis Anfang 2024 beschäftigen.
Dank vieler engagiert Kollegen, werden wir aber auch diese Herausforderung zur Zufriedenheit des Kunden meistern.






