Anforderung:
- Wirtschaftliche vollautomatisierte Herstellung komplexer Füllerbauteile in Deutschland
- Verarbeitung von Schüttgut direkt aus dem vorherigen Prozess ohne manuelle Vereinzelung
- Sicheres Erkennen der Bauteillage vor der Weiterverarbeitung
- Schonende Handhabung zur Vermeidung von Druckstellen und Beschädigungen
- Flexible Prozessführung für unterschiedliche Bearbeitungsabläufe (Haupt- und Gegenspindel)
- Zuverlässige und reproduzierbare Übergabe der Bauteile in die Maschine
- Saubere, beschädigungsfreie Ablage der fertigen Teile
- Einfache Bedienung der Anlage trotz komplexer Automationskette
- Effiziente und durchgängige Fertigung bis hin zur Montagebereitstellung
Überlegungen:
- Einsatz einer automatisierten Fertigungszelle mit integrierter Schüttgutzuführung
- Direkte Befüllung der Anlage durch den Bediener ohne Sortieraufwand
- Kamerasystem zur Lagen- und Positionsbestimmung der Bauteile
- Live-Überwachung der Teileerkennung zur Prozesskontrolle
- Automatische Übergabe der korrekt ausgerichteten Bauteile in die Zelle
- Roboterhandling zur sicheren Übergabe auf definierte Aufnahmepunkte (Dornsystem)
- Schonendes Greifen durch weich beschichtete Greiferfinger (z. B. Lederbeschichtung)
- Unterschiedliche Bearbeitungsstrategien je nach Bauteil (Hauptspindel / Gegenspindel)
- Einsatz spezieller Spanntechnik zur beschädigungsfreien Bearbeitung
- Automatisierte Ablage der fertigen Bauteile in Paletten
- Schutz der Bauteile vor Beschädigung durch kontrollierte Ablageprozesse
- Einfacher Abtransport der fertigen Paletten zur weiteren Montage
Lösung:
In dieser Anlage werden die Füllerbauteile vollautomatisch gefertigt – wirtschaftlich und in Deutschland produziert. Die Teile kommen als Schüttgut aus dem vorherigen Arbeitsschritt und werden vom Bediener einfach in die Anlage eingefüllt, ganz ohne vorheriges Sortieren von Hand.
Eine Kamera schaut sich dann jedes Bauteil an und erkennt, wie es liegt. Nur richtig ausgerichtete Teile gehen weiter in die Bearbeitung. Was die Kamera dabei sieht, wird live angezeigt, sodass man jederzeit den Überblick behält.
Danach übernimmt der Roboter die Teile von einem festen Aufnahmepunkt. Damit die empfindlichen Bauteile dabei keine Druckstellen bekommen, sind die Greiferfinger mit weichem Material bezogen – hier Leder. So werden die Teile sicher und schonend gehandhabt.
Je nachdem, was das Bauteil braucht, läuft die Bearbeitung entweder auf der Hauptspindel oder zusätzlich auf der Gegenspindel. Dafür gibt es jeweils die passende Spanntechnik, damit nichts beschädigt wird.
Sind die Teile fertig bearbeitet, legt der Roboter sie ordentlich in Paletten ab. Ist eine Palette voll, kann der Bediener sie einfach entnehmen und weiter zur Montage geben.
Am Ende steht eine durchgehende, automatisierte Fertigung, die zuverlässig läuft und trotzdem einfach zu bedienen ist.











