Anforderung:
- Herstellung schmaler Ringe aus einem großen, langen Rohr
- Verarbeitung von Rohrlängen bis zu 1,4 Meter
- Flexible Handhabung sowohl des Rohres als auch der einzelnen abgestochenen Ringe
- Reinigung der Fertigteile nach der Bearbeitung
- Trennung von Gutteilen und Reststücken (Abfall) am Rohranfang und -ende
- Automatisiertes Stapeln und Abpalletieren der fertigen Ringe in Endkundenkisten
Überlegungen:
- Einsatz einer großen SPINNER TTS Drehmaschine in Kombination mit einer Roboterautomation
- Zuführung der Rohre über ein Förderband direkt in die Anlage
- Automatisches Greiferwechselsystem am Roboter für unterschiedliche Aufgaben: Großer Greifer zum Handling des Rohres, kleinere Greifer zum Spannen der Ringe von innen und außen
- Maschine mit großem Spindelabstand, um Rohre bis 1,4 m Länge aufnehmen zu können
- Sonderspannmittel zum gleichzeitigen Spannen von Rohr und einzelnem Ring beim Abstechen und damit Abstützung zur Einhaltung der Parallelität
- Waschstation zur Reinigung der Fertigteile
- Separate Ausschleusung von Reststücken zur einfachen Entnahme durch den Bediener
- Stapeln der Ringe in KLTs und automatisiertes Abführen über ein Palettiermodul
Lösung:
Für die wirtschaftliche Fertigung kommt eine leistungsstarke Kombination aus einer großen SPINNER TTS Drehmaschine und einer durchdachten Roboterautomation zum Einsatz. Damit lässt sich der gesamte Prozess vom Rohr bis zum fertig gereinigten und abpalletierten Ring in einer einzigen, durchgängigen Fertigungszelle abbilden.
Zu Beginn der Fertigung legt der Bediener das Rohr auf ein Förderband, scannt den Betriebsauftrag und das Rohr wird in die Anlage transportiert. Dort übernimmt der Roboter die weitere Handhabung. Über ein Greiferwechselsystem kann er flexibel zwischen verschiedenen Werkzeugen wechseln: ein großer Greifer dient dem Bewegen des Rohres, kleinere Greifer übernehmen das innen- und außenseitige Spannen der bereits abgestochenen Ringe.
Der Roboter legt das Rohr in die SPINNER TTS ein. Spezielle Sonderspannmittel ermöglichen es, das Rohr zu spannen und gleichzeitig den jeweiligen Ring einzeln zu fixieren, um ihn anschließend präzise abzustechen.
Nach der Drehbearbeitung übernimmt der Roboter erneut das Teil und führt es in eine Waschbox. Hier wird es abgespült, danach mit Heißluft getrocknet und anschließend wird der fertige Ring vom Roboter abpalletiert. Die am Rohranfang und -ende anfallenden Reststücke werden als Abfall separat ausgeschleust und können vom Bediener bequem von außen entnommen werden.
Aus einem einzigen Rohr entstehen auf diese Weise zahlreiche einzelne Ringe. Der Roboter stapelt diese in KLTs, die anschließend über ein Palettiermodul automatisiert abgeführt werden.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie viele einzelne Prozessschritte – vom Einlegen über die Bearbeitung, das Spannen, Abstechen, Waschen bis hin zum Palettieren – zu einer durchgängig funktionierenden Gesamteinheit zusammengeführt werden können. Genau das macht SPINNER automation aus.










